The Dunghill of Servility (J.F. Fries on Hegel)


Jakob  Friedrich Fries is only remembered these days as “personal and professional enemy of Hegel” (as Terry Pinkard puts it somewhere in his biography of Hegel) – the relationship was of course very interesting in terms of our understanding of Hegel’s character and does not really make Hegel into a very likable person at all. He said many mean-spirited things about Fries, but it seems that the only famous statement by Fries about Hegel is that about the “dunghill of servility” – some texts cite it and I decided to track it down the other day. Here it is for the curious: it is found in the private letter that Fries sent to Ludwig Rödiger on January 6th, 1821:

Ich habe im Augenblick wenig Lust [etwas gegen Hegel zu schreiben], und Hegels metaphysischer Pilz ist ja nicht in den Gärten der Wissenschaft, sondern auf dem Misthaufen der Kriecherei aufgewachsen. Bis 1813 hatte seine Metaphysik die Franzosen, dann wurde sie königlich württembergisch und jetzt küβt sie dem Herrn von Kamptz die Karbatsche. Wenn er Beifall findet, so ist dies nur ein Beweis der wissenschaftliche Ungebildetheit und der Geistlosigkeit des Publikums, von welchem er gehört wird. Wissenschaftlicher Ernst wird gegen diesen Propheten unter den Bütteln nicht die rechte Waffe sein. Überhaupt muβ es ja in dieser Zeit des politischen Katzenjammers, wo jede freie oder auch nur fröhliche Äuβerung verdächtig gemacht wird, einem jeden ekelhaft sein, öffentlich über politische Gegenstände zu sprechen.

[From Hegel in Berichten seiner Zeitgenossen, hrsg. Günther Nicolin (Hamburg: Felix Meiner Verlag, 1970), 221] Continue reading

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